Bei der Solarenergie verhindern natürliche Beschränkungen, insb. die saisonale Sonneneinstrahlung und das Wetter, einen hohen Winteranteil der Produktion. Im Schnitt sind Solaranlagen in der Schweiz zu etwa 10-12% ausgelastet, also etwa 900 bis 1100 Stunden im Jahr.[1] Dachsolaranlagen im Mittelland produzieren zudem etwa 23 bis 25% ihres Stroms im Winter (Oktober bis März).[2] Alpine Grossanlagen könnten Abhilfe schaffen, sie produzieren im Winter immerhin 45-50% und weisen höhere Lastfaktoren auf.[3] Doch viele Anlagen werden aus Kostengründen nicht gebaut, obwohl der Staat 60% der Finanzierung bereitstellt. Das KKW Gösgen umfasst ein Areal von 14 Hektaren und verfügt über eine Leistung von 1060 MW mit 80-90% Auslastung im Winter.[4] Eine alpine Solaranlage mit der gleichen Fläche leistet schätzungsweise 15 MW mit einer Auslastung von 50-60% im Winter.