Wasserkraft bleibt der wichtigste Pfeiler der Schweizer Stromversorgung. Das zusätzliche saisonale Speicherpotenzial ist aber begrenzt: Die 16 Projekte aus dem Runden Tisch Wasserkraft sollten ursprünglich rund 2 TWh zusätzlichen Winterstrom bis 2040 liefern; gemäss BFE sind aktuell bis 2040 rund 1.1 TWh und im Endausbau rund 1.5 TWh zu erwarten.[1] Die Herausforderung der Wasserkraft liegt darin, das beschränkte Restpotenzial für den Ausbau vollständig auszunutzen. Die Wasserkraft soll künftig mehr Strom produzieren, aber auch strengere ökologische Anforderungen erfüllen (Restwasser, Fischgängigkeit, Geschiebehaushalt, Schwall-Sunk), sowie an veränderte hydrologische Bedingungen des Klimawandels angepasst werden.[2]