Die Schweiz deckt ihren Strombedarf überwiegend mit heimischer Wasserkraft (rund 60% Anteil) und Kernenergie (circa 30%). Im Winter steuert die Kernenergie schätzungsweise 40% des heimischen Stroms bei.[1] Dieser Wert fluktuiert zwar Jahr für Jahr, ist aber im Durchschnitt seit 10 Jahren praktisch unverändert.
Die inländische Produktion ist praktisch CO₂-frei. Der Produktionsmix war 2024 zu rund 0.5% fossil, der Verbrauchsmix zu 1%.[2] Neue erneuerbare Energien wie Solar, Wind und Biomasse und thermische Kraftwerke (KVAs) haben in den letzten Jahren ein starkes Wachstum erfahren und tragen bislang 12% (2024) bei. Der Rest entfällt auf fossile Quellen und Importstrom. Die Schweiz ist im Sommer eine Exporteurin von Strom und im Winter eine Importeurin.[3]